Ich kann mich noch gut erinnern, wie ich in den 90er Jahren im Computer-Pool der Uni Mannheim meine erste E-Mail verschickt habe. Meine Freundin verbrachte ein paar Auslandssemester in Kanada, und ich konnte ihr elektronisch ein paar Zeilen schicken. Wir verabredeten uns sogar, um zeitgleich zu schreiben und zu empfangen: der erste Online-Chat. Das war für uns erstaunlich - und ein netter Zeitvertreib. Die wirklich wichtigen Dinge schrieben wir aber immer noch lieber per Hand und schickten Briefe mit der Post.

Das alles ist lange her. 43 Jahre wird die E-Mail heuer und ist nicht mehr wegzudenken als Kommunikationsmittel sowohl für private wie auch geschäftliche Zwecke - und natürlich für PR und Werbung. Herzlichen Glückwunsch.

Als Erfinder gilt übrigens Ray Tomlinson, der auch die erste E-Mail verschickte. Näheres dazu und wie die E-Mail überhaupt funktioniert ist in Wikipedia nachzulesen (http://de.wikipedia.org/wiki/E-Mail).

Der Inxmail-Blog (Quelle: blog.inxmail.de) hat über die Geschichte des E-Mail-Marketings eine schöne Info-Grafik veröffentlicht:

Infografik von Inxmail über die Geschichte des E-Mail-Marketings

Texte verschenken? Wer denkt jetzt an Gedichte und Sonette? Sich hinsetzen, Reime suchen und Verse schmieden? Oder etwa einen Liebesbrief schreiben? Ich finde ja, dass manche Texte durchaus Geschenke sind: Zitate, Sprüche, schöne Worte, Namen mithin... Hach, da gibt's so schöne Zeilen.

Buddha sitzt und lächelt mit Blume, Schreibstift und Heft

Wer lächelt statt zu toben,
ist immer der Stärkere.

Selbiges schrieb mir dereinst eine Lehrerin mit ihrer energischen Handschrift ins "Pösie", mein Poesiealbum. Den Spruch fand ich zwar damals etwas simpel, und gereimt hatte es sich schon gar nicht. Doch irgendwie hat er mich immer begleitet.

Gibt es heute eigentlich noch Poesiealben? Und sind sie so beliebt wie früher? Und garniert man die Texte immer noch mit Blümchen? Dass mein Spruch von Laotse stammt, habe ich übrigens jetzt erst beim Googlen (wieder-)entdeckt.


gezeichneter-Mannheimer-WasserturmKann ich "meine Stadt von A bis Z" beschreiben?

Birgit Ebbert ruft in ihrem Blog zur touristischen Blogparade auf. Und ich will es für meine Wahlheimat Mannheim versuchen. Ich mag solche Schreibspiele. Die Wörtersuche anhand einer Liste von A bis Z liefert manch neue Einblicke.

Vor allem, wenn es gilt, weitere als die naheliegenden Begriffe zu finden. Denn Kathrin Hentzschel hat bereits einen schönen Überblick über Mannheims markante Ecken verfasst. Es ist also eine kleine Herausforderung.

Ich will mal sehen, was sich in der Quadratestadt noch entdecken lässt.

A wie Adler Mannheim für Eishockey-Fans
B wie Blumepeter: Mannheimer Original
C wie Capitol Mannheim: ehemaliger Filmpalast (aus 1927), heute Theater- und Kulturbetrieb
D wie Dialekt: Monnemmerisch bzw. Kurpfälzer Mundart
E wie Edoga, Mo: Künstler, Erbauer der Mannheimer Himmelskugel
F wie "Fernsehturm": Fernmeldeturm mit Drehrestaurant am Luisenpark
G wie Gogolo bzw. Monte Gogolo, Erhebung im Schlossgarten nahe Rheinpromenade, für Schlittenfahrten (bei Schnee) geeignet
H wie Hafen: zweitgrößter Binnenhafen in Deutschland
I wie Italienisches Eis von Fontanella: seit 1933 in Mannheim, Erfinder von Spaghettieis
J wie Jugendstil: Jugendstilbauten, Oststadtvillen, Augustaanlage und Wasserturm u. a.
K wie Kunsthalle Mannheim
L wie Luisenpark: Ehemaliges Bundesgartenschaugelände mit Klangoase und chinesischem Teehaus.
M wie Maimarkt: größte deutsche Regionalmesse, Institution seit dem 17. Jahrhundert
N wie Naturschutz- und Landschaftsschutzgebiete wie Maulbeerinsel, Silberpappel und Käfertaler Wald
O wie Ordnungsamt: Ist für die meisten Meldesachen zuständig, heißt heute Bürgerservice und ist in K7 zu finden
P wie Puppenspiele 
Q wie Quadrate: die Innenstadt mit Straßenbezeichnungen wie A2 und J3
R wie rem: die Reiss-Engelhorn-Museen
S wie Strandbad Mannheim-Neckarau: Grillwiese und Ferienflair am Rhein
T wie Tig7: das Theater in G7, ein freies Theater
U wie Umweltzone: Autos mit grüner Plakette können in die Mannheimer Innenstadt fahren 
V wie VRN: Verkehrsverbund Rhein-Neckar, die Busse und Bahnen der Region
W wie Waldpark auf der Reiß-Insel
X wie Xavier Naidoo: bekannter Sohn der Stadt, lehrt an der Mannheimer Popakademie
Y wie Yoga: Die Mannheimer lieben Yoga, wie sonst ließen sich die über 20 Yoga-Studios und weitere Angebote erklären
Z wie ZOB: der zentrale Busbahnhof/Fernbusbahnhof am Hauptbahnhof Mannheim

So ganz komme ich natürlich nicht ohne die bekannten Stätten und Sehenswürdigkeiten aus. Und Luisenpark und Quadrate müssen unbedingt rein. Schade auch, dass das Schloss bei mir nicht auftaucht...

Nachtrag: Alle 75 Beiträge der Blogparade hat Birgit Ebbert in ein E-Book (als E-Pub und PDF) zusammengefasst - Interessierte können es unter folgendem Link downloaden: http://www.birgit-ebbert-blog.de/zum-abschluss-der-blogparade-meine-stadt-von-a-bis-z/

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